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Ubistesin™ 1/200.000

Artikelnummer:95044

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6 x 50 Zylinderampullen
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Artikelnummer:
95044
Hersteller-Artikelnr.:
2401006
Produktgruppe:
Anästhetika
Lieferumfang

6 x 50 Patronen (Zylinderampullen), Kappe silber

Produktbeschreibung

Lokalanästhetikum zur Lokal- und Regionalanästhesie

Kurzbeschreibung:

Ubistesin™ 1/200 000 ist ein Lokalanästhetikum zur Lokal- und Regionalanästhesie bei zahnärztlichen Behandlungen. Die Injektionslösung kombiniert 40 mg/ml Articainhydrochlorid mit 5 Mikrogramm/ml Epinephrin und wird bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 4 Jahren bzw. ab 20 kg Körpergewicht angewendet. Ubistesin™ 1/200 000 weist gegenüber Ubistesin™ 1/100 000 einen geringeren Epinephringehalt auf und ist für die meisten gängigen zahnärztlichen Eingriffe vorgesehen. Das Arzneimittel wird in Patronen (Zylinderampullen) mit jeweils 1,7 ml Injektionslösung angeboten.

Eigenschaften und Wirkung:

  • Lokalanästhetikum vom Amid-Typ mit Articain und Epinephrin als Vasokonstriktor
  • Articain hemmt reversibel die Schmerzweiterleitung
  • Epinephrin verlängert die Wirkdauer von Articain und reduziert das Risiko einer übermäßigen Aufnahme von Articain in den Blutkreislauf
  • Wirkungseintritt innerhalb von 1,5 bis 1,8 Minuten bei Infiltration
  • Wirkungseintritt innerhalb von 1,4 bis 3,6 Minuten bei Nervenblockade
  • Betäubung der Zahnpulpa mindestens 45 Minuten
  • Betäubung des Weichgewebes 120 bis 240 Minuten
  • pH-Wert 3,6 bis 4,4

Aufbewahrung und Haltbarkeit:

  • Haltbarkeit 2 Jahre
  • Nicht über 25 °C lagern
  • Patronen in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen
  • Nach dem Öffnen der Patrone sofort verwenden

Darreichungsform und Packungsinhalt:

  • Klare, nicht opaleszente, farblose Injektionslösung
  • Zylindrische Patrone aus farblosem Neutralglas, Klasse 1
  • Stopfen und Gummischeibe aus Butylkautschuk
  • Aluminiumkappe aus einer Aluminium-Eisen-Silikon-Legierung
  • Dose mit 50 Patronen (Zylinderampullen) zu je 1,7 ml
  • Klinikpackung mit 300 Patronen (Zylinderampullen) zu je 1,7 ml

Zusammensetzung:

Arzneimittelwirksame Bestandteile

1 ml Injektionslösung enthält:

  • 40 mg Articainhydrochlorid
  • 5 Mikrogramm Epinephrin (Adrenalin) als Hydrochlorid

Eine Patrone mit 1,7 ml Injektionslösung enthält:

  • 68 mg Articainhydrochlorid
  • 8,5 Mikrogramm Epinephrin (Adrenalin) als Hydrochlorid

Sonstige Bestandteile

  • Natriumsulfit (E 221)
  • Natriumchlorid
  • Salzsäure 14 % zur Einstellung des pH-Wertes
  • Natriumhydroxid-Lösung 9 % zur Einstellung des pH-Wertes
  • Wasser für Injektionszwecke
  • 0,6 mg Natriumsulfit pro ml
  • 1,02 mg Natriumsulfit pro Patrone mit 1,7 ml

Anwendungsbereiche:

  • Lokal- und Regionalanästhesie bei zahnärztlichen Behandlungen
  • Anwendung bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 4 Jahren bzw. ab 20 kg Körpergewicht

Gegenanzeigen:

Ubistesin™ 1/200 000 darf nicht angewendet werden bei:

  • Überempfindlichkeit gegen Articain oder andere Lokalanästhetika vom Amid-Typ, Epinephrin oder einen der sonstigen Bestandteile
  • Patienten mit unzureichend behandelter Epilepsie

Nebenwirkungen:

  • Häufig: Gingivitis
  • Selten: Allergische, anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen
  • Selten: Nervosität (Unruhe)/Angst
  • Nicht bekannt: Euphorische Stimmung
  • Häufig: Neuropathie mit Neuralgie (neuropathische Schmerzen), Hypästhesie/Taubheitsgefühl oral und perioral sowie fazial, Hyperästhesie, Dysästhesie oral und perioral einschließlich Dysgeusie wie metallischer Geschmack und Geschmacksstörungen, Ageusie, Allodynie, Thermohyperästhesie und Kopfschmerz
  • Gelegentlich: Brennendes Gefühl
  • Selten: Erkrankung des Nervus facialis mit Lähmung und Parese, Horner-Syndrom mit Augenlid-Ptosis, Enophthalmus und Miosis, Somnolenz (Verschlafenheit) und Nystagmus
  • Sehr selten: Parästhesie mit persistierender Hypästhesie und Geschmacksverlust sowie transiente Parästhesie nach mandibulärer Nervenblockade oder Blockade des Nervus alveolaris inferior
  • Nicht bekannt: Präsynkope/Synkope mit getrübtem Bewusstseinszustand oder Bewusstseinsverlust und Schwindelgefühl sowie Konvulsion/Grand-mal-Anfall
  • Selten: Doppeltsehen durch Lähmung der Augenmuskeln, Sehstörungen mit vorübergehender Blindheit oder verringerter Sehschärfe, Ptosis, Miosis, Enophthalmus, Mydriasis und Augenschmerzen
  • Selten: Hyperakusis und Tinnitus
  • Häufig: Bradykardie und Tachykardie
  • Selten: Palpitationen
  • Nicht bekannt: Reizleitungsstörungen mit AV-Block und Herzstillstand
  • Häufig: Hypotonie mit Kollapsneigung
  • Gelegentlich: Hypertonie
  • Selten: Hitzewallungen und Blässe
  • Nicht bekannt: Lokale/regionale Hyperämie, Vasodilatation und Vasokonstriktion
  • Selten: Bronchospasmus/Asthma und Dyspnoe
  • Nicht bekannt: Dysphonie (Heiserkeit)
  • Häufig: Schwellungen von Zunge, Lippe und Zahnfleisch
  • Gelegentlich: Stomatitis, Glossitis, Übelkeit, Erbrechen und Diarrhö
  • Selten: Exfoliation (Schuppung)/Ulzeration des Zahnfleischs/der Mundschleimhaut
  • Nicht bekannt: Dysphagie, Schwellung der Wangen und Glossodynie
  • Gelegentlich: Ausschlag und Pruritus
  • Selten: Angioödem von Gesicht, Zunge, Lippe, Hals, Kehlkopf oder periorbital sowie Urtikaria
  • Nicht bekannt: Erythem und Hyperhidrose
  • Gelegentlich: Nackenschmerzen
  • Selten: Muskelzuckungen
  • Nicht bekannt: Verschlimmerung neuromuskulärer Manifestationen beim Kearns-Sayre-Syndrom und Trismus
  • Gelegentlich: Reaktion an der Injektionsstelle
  • Selten: Nekrosen/Abschuppungen an der Injektionsstelle sowie Erschöpfung, Asthenie (Schwäche)/Schüttelfrost
  • Nicht bekannt: Lokale Schwellungen, Hitzegefühl und Kältegefühl

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:

  • Vor der Anwendung aktuelle medikamentöse Therapie und Krankheitsgeschichte des Patienten abklären
  • Verbalen Kontakt zum Patienten aufrechterhalten
  • Ausrüstung zur Wiederbelebung bereithalten
  • Bei schweren Erkrankungen und/oder labilem Allgemeinzustand eine Verschiebung des zahnmedizinischen Eingriffs in Erwägung ziehen
  • Bei Herzrhythmusstörungen und Leitungsstörungen wie AV-Block 2. oder 3. Grades oder ausgeprägter Bradykardie die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei akuter dekompensierter Herzinsuffizienz die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei Hypotonie die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei paroxysmaler Tachykardie oder absoluter Arrhythmie mit schneller Herzfrequenz die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei instabiler Angina oder einem vor weniger als 6 Monaten erfolgten Myokardinfarkt die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei innerhalb der letzten 3 Monate erfolgter Koronararterien-Bypass-Operation die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei Einnahme nicht kardioselektiver Beta-Blocker wie Propranolol das Risiko einer hypertensiven Krise oder schweren Bradykardie berücksichtigen
  • Bei unkontrollierter Hypertonie die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei begleitender Therapie mit trizyklischen Antidepressiva berücksichtigen, dass diese die kardiovaskulären Wirkungen von Epinephrin verstärken können
  • Bei Epilepsie aufgrund der krampfauslösenden Wirkung von Lokalanästhetika sehr vorsichtig anwenden
  • Bei Plasma-Cholinesterase-Mangel nachfolgende Injektionen mit Vorsicht durchführen und Dosierung herabsetzen
  • Bei Nierenerkrankungen die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei schweren Lebererkrankungen vorsichtig anwenden
  • Bei Myasthenia gravis unter Behandlung mit Acetylcholinesterasehemmern die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei akuter Porphyrie nur anwenden, wenn keine sicherere Alternative zur Verfügung steht; bei allen Patienten mit Porphyrie geeignete Vorsichtsmaßnahmen treffen
  • Bei begleitender Behandlung mit halogenhaltigen Inhalationsnarkotika die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei Behandlung mit Thrombozytenaggregationshemmern/Antikoagulantien oder bei Gerinnungsstörungen aufgrund des erhöhten Blutungsrisikos vorsichtig anwenden
  • Bei älteren Patienten insbesondere nach wiederholter Anwendung mögliche erhöhte Plasmaspiegel berücksichtigen, engmaschig überwachen und die niedrigste wirksame Dosis anwenden
  • Bei kardiovaskulären Erkrankungen, zerebralen Durchblutungsstörungen oder Schlaganfällen in der Vorgeschichte, unkontrolliertem Diabetes, Thyreotoxikose, Phäochromozytom oder Anfälligkeit für ein akutes Engwinkelglaukom aufgrund des geringeren Epinephringehalts die Anwendung von Ubistesin™ 1/200 000 anstatt Ubistesin™ 1/100 000 erwägen
  • Nach einem Schlaganfall wird empfohlen, die zahnärztliche Behandlung mit Articain/Epinephrin wegen des erhöhten Risikos wiederkehrender Schlaganfälle um sechs Monate zu verschieben
  • Bei Hypoxie, Hyperkaliämie und metabolischer Azidose Dosis reduzieren
  • Epinephrin hemmt den Blutfluss im Zahnfleisch, was zu lokalen Gewebenekrosen führen kann
  • Sehr selten wurde über anhaltende oder irreversible Verletzungen der Nerven und Geschmacksverlust nach mandibulärer Blockanalgesie berichtet
  • Bei Injektion in entzündete oder infizierte Bereiche kann die lokalanästhetische Wirkung beeinträchtigt werden
  • Aufgrund der Gefahr von Bissverletzungen insbesondere bei Kindern Kaugummikauen und Essen vermeiden, bis das normale Gefühl wiederhergestellt ist
  • Natriumsulfit (E 221) kann selten schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und Bronchospasmen hervorrufen
  • Enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Patrone und ist damit nahezu natriumfrei
  • Bei Gefahr einer allergischen Reaktion ein anderes Anästhetikum wählen
  • Vor der Injektion eine Aspirationsprobe durchführen, um das Risiko einer versehentlichen intravaskulären Injektion zu reduzieren
  • Bei Stromschlaggefühl oder besonders schmerzhafter Injektion die Nadel etwas zurückziehen, um eine intraneurale Injektion und Nervenverletzungen zu vermeiden

Verkaufsabgrenzung:

  • Verschreibungspflichtig

Pharmazeutischer Unternehmer:

Pierrel S.p.A., Strada Statale Appia 7bis, 46/48, 81043 Capua (CE), Italien

Stand der Fachhandelsinformation:

  • März 2026

Weitere Informationen sind der vollständigen Fachinformation zu entnehmen. Bei Fragen oder Unsicherheiten ist die aktuelle Fachinformation maßgeblich.

Lieferumfang

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Produkteigenschaften

Artikelnummer
95044
Hersteller
PIERREL
Produktgruppe
Anästhetika

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