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Paraformaldehydpaste zur Devitalisation der Pulpa
TOXAVIT Paste ist eine paraformaldehydhaltige Dentalpaste zur Devitalisierung der Zahnpulpa, wenn aus besonderen Gründen chirurgisch-endodontische Maßnahmen wie die Vitalexstirpation nicht möglich sind. Die Wirkstoffkombination aus Paraformaldehyd, Lidocainhydrochlorid und Metacresol bewirkt die Devitalisierung und Fixierung des Pulpagewebes, während Lidocain pulpitisartige Schmerzen mildern kann. Vor der Anwendung ist zu prüfen, ob das Behandlungsziel mit aldehydfreien Verfahren erreicht werden kann. Die dunkelgraue, zähe Paste wird in einer Braunglasflasche mit 2 g Inhalt angeboten.
Arzneimittelwirksame Bestandteile
1 g Paste enthält 460 mg Paraformaldehyd, 370 mg Lidocainhydrochlorid 1 H₂O und 45 mg Metacresol (Ph. Eur.).
Sonstige Bestandteile
TOXAVIT wird zur Devitalisierung der Zahnpulpa angewendet, wenn aus besonderen Gründen chirurgisch-endodontische Maßnahmen (z.B. Vitalexstirpation) nicht möglich sind. Vor der Anwendung ist zu prüfen, ob das Behandlungsziel mit anderen, aldehydfreien Verfahren (z.B. der Anästhesie oder der Blutungskontrolle) erreichbar ist.
TOXAVIT darf nicht angewendet werden, wenn eine Allergie gegen Formaldehyd, Lidocain, Metacresol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels besteht.
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:
Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
Selten: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
Sehr selten: kann bis zu 1 von 10 000 behandelten betreffen
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Gelegentlich:
Bei Exstirpation der Pulpa treten trotz Devitalisation gelegentlich Blutungen an der apikalen Abrissstelle auf.
Sehr selten:
Bei Anwendung im Milchgebiss kann es in sehr seltenen Fällen zu einer Schädigung des Keimes des nachfolgenden bleibenden Zahnes im frühen Entwicklungsstadium (vor Abschluss der Mineralisation) kommen.
Nicht bekannt:
lege artis Pharma GmbH + Co. KG, Breitwasenring 1, 72135 Dettenhausen
Weitere Informationen sind der vollständigen Fachinformation zu entnehmen. Bei Fragen oder Unsicherheiten ist die aktuelle Fachinformation maßgeblich.
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