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Septanest mit Epinephrin 1:100.000 blau

Artikelnummer:216717
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Artikelnummer:
216717
Hersteller-Artikelnr.:
11174M
Produktgruppe:
Anästhetika
Lieferumfang

50 x 1,7 ml Patronen

Produktbeschreibung

Lokalanästhetikum zur Lokal- und Regionalanästhesie

Kurzbeschreibung:

Septanest mit Epinephrin 1:100.000 ist ein Lokalanästhetikum zur Lokal- und Regionalanästhesie bei zahnärztlichen Behandlungen. Die Injektionslösung kombiniert 40 mg/ml Articainhydrochlorid mit 0,01 mg/ml Epinephrin und wird bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 4 Jahren bzw. ab 20 kg Körpergewicht angewendet. Die Epinephrinkonzentration von 1:100.000 ermöglicht eine ausgeprägte Hämostase während des Eingriffs und grenzt diese Variante von Septanest mit Epinephrin 1:200.000 ab. Das Arzneimittel wird in Patronen (Zylinderampullen) mit jeweils 1,7 ml Injektionslösung angeboten.

Eigenschaften und Wirkung:

  • Lokalanästhetikum vom Amid-Typ mit Articain und Epinephrin als Vasokonstriktor
  • Articain bewirkt eine reversible Hemmung der Nervenleitung
  • Epinephrin verlängert die Wirkdauer von Articain und reduziert das Risiko einer übermäßigen Aufnahme von Articain in den Blutkreislauf
  • Epinephrinkonzentration 1:100.000
  • Wirkungseintritt innerhalb von 1,5 bis 1,8 Minuten bei Infiltration
  • Wirkungseintritt innerhalb von 1,4 bis 3,6 Minuten bei Nervenblockade
  • Dauer der Pulpenanästhesie 60 bis 75 Minuten
  • Dauer der Weichgewebsanästhesie 180 bis 360 Minuten

Aufbewahrung und Haltbarkeit:

  • Haltbarkeit 2 Jahre
  • Nicht über 30 °C lagern
  • Nicht einfrieren
  • Patronen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen
  • Nach dem Öffnen der Patrone sofort verwenden
  • Nicht verwendete Injektionslösung verwerfen

Darreichungsform und Packungsinhalt:

  • Klare und farblose Injektionslösung
  • Zylindrische Patrone (Zylinderampulle) aus Typ-I-Glas zur einmaligen Anwendung
  • Patronen mit jeweils 1,7 ml Injektionslösung
  • Packungsgröße mit 50 Patronen

Zusammensetzung:

Arzneimittelwirksame Bestandteile

1 ml Injektionslösung enthält:

  • 40 mg Articainhydrochlorid
  • 0,01 mg Epinephrin

Eine Patrone mit 1,7 ml Injektionslösung enthält:

  • 68 mg Articainhydrochlorid
  • 0,017 mg Epinephrin

Sonstige Bestandteile

  • Natriumchlorid
  • Natriummetabisulfit (Ph. Eur.) (E 223)
  • Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
  • Wasser für Injektionszwecke

Anwendungsbereiche:

  • Lokal- und Regionalanästhesie bei zahnärztlichen Behandlungen
  • Anwendung bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 4 Jahren bzw. ab 20 kg Körpergewicht

Gegenanzeigen:

Septanest mit Epinephrin 1:100.000 darf nicht angewendet werden:

  • Bei Überempfindlichkeit gegen Articain oder andere Lokalanästhetika vom Amid-Typ, Epinephrin oder einen der sonstigen Bestandteile
  • Bei Patienten mit unzureichend behandelter Epilepsie

Nebenwirkungen:

  • Häufig: Gingivitis
  • Selten: Allergische, anaphylaktische bzw. anaphylaktoide Reaktionen
  • Selten: Nervosität und Angst
  • Nicht bekannt: Euphorische Stimmung
  • Häufig: Neuropathie mit Neuralgie bzw. neuropathischen Schmerzen, Hypästhesie bzw. Gefühllosigkeit oral und perioral, Hyperästhesie, Dysästhesie oral und perioral einschließlich Geschmacksstörungen wie metallischem Geschmack und Geschmacksstörungen, Ageusie, Allodynie, Thermohyperästhesie und Kopfschmerz
  • Gelegentlich: Brennendes Gefühl
  • Selten: Erkrankung des Nervus facialis mit Lähmung und Parese, Horner-Syndrom mit Augenlid-Ptosis, Enophthalmus und Miosis, Somnolenz und Nystagmus
  • Sehr selten: Parästhesie mit persistierender Hypästhesie und Geschmacksverlust nach mandibulärer Nervenblockade oder Blockade des Nervus alveolaris inferior
  • Selten: Doppeltsehen durch Lähmung der Augenmuskeln, Sehstörungen mit vorübergehender Blindheit, Ptosis, Miosis und Enophthalmus
  • Selten: Hyperakusis und Tinnitus
  • Häufig: Bradykardie und Tachykardie
  • Selten: Palpitationen
  • Nicht bekannt: Reizleitungsstörungen mit AV-Block
  • Häufig: Hypotonie mit Kollapsneigung
  • Gelegentlich: Hypertonie
  • Selten: Hitzewallungen
  • Nicht bekannt: Lokale bzw. regionale Hyperämie, Vasodilatation und Vasokonstriktion
  • Selten: Bronchospasmus bzw. Asthma und Dyspnoe
  • Nicht bekannt: Dysphonie bzw. Heiserkeit
  • Häufig: Schwellungen von Zunge, Lippe und Zahnfleisch
  • Gelegentlich: Stomatitis, Glossitis, Übelkeit, Erbrechen und Diarrhö
  • Selten: Exfoliation bzw. Schuppung und Ulzeration von Zahnfleisch bzw. Mundschleimhaut
  • Nicht bekannt: Dysphagie, Schwellung der Wangen und Glossodynie
  • Gelegentlich: Ausschlag und Pruritus
  • Selten: Angioödem von Gesicht, Zunge, Lippe, Hals, Kehlkopf oder periorbital sowie Urtikaria
  • Nicht bekannt: Erythem und Hyperhidrose
  • Gelegentlich: Nackenschmerzen
  • Selten: Muskelzuckungen
  • Nicht bekannt: Verschlimmerung neuromuskulärer Manifestationen beim Kearns-Sayre-Syndrom und Trismus
  • Gelegentlich: Schmerzen an der Injektionsstelle
  • Selten: Nekrosen bzw. Abschuppungen an der Injektionsstelle sowie Erschöpfung, Asthenie bzw. Schwäche und Schüttelfrost
  • Nicht bekannt: Lokale Schwellungen, Hitzegefühl und Kältegefühl

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:

  • Vor der Anwendung aktuelle medikamentöse Therapie und Krankheitsgeschichte des Patienten abklären
  • Verbalen Kontakt zum Patienten aufrechterhalten
  • Ausrüstung zur Wiederbelebung bereithalten
  • Bei schweren Erkrankungen und/oder labilem Allgemeinzustand Verschiebung des zahnmedizinischen Eingriffs in Erwägung ziehen
  • Bei Herzrhythmusstörungen und Leistungsstörungen wie AV-Block 2. oder 3. Grades oder ausgeprägter Bradykardie die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei akuter dekompensierter Herzinsuffizienz die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei Hypotonie die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei paroxysmaler Tachykardie oder absoluter Arrhythmie mit schneller Herzfrequenz die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei instabiler Angina oder einem vor weniger als 6 Monaten erfolgten Myokardinfarkt die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei innerhalb der letzten 3 Monate erfolgter Koronararterien-Bypass-Operation die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei Einnahme nicht kardioselektiver Beta-Blocker wie Propranolol das Risiko einer hypertensiven Krise oder schweren Bradykardie berücksichtigen
  • Bei unkontrollierter Hypertonie besondere Vorsicht
  • Bei begleitender Therapie mit trizyklischen Antidepressiva berücksichtigen, dass diese die kardiovaskulären Wirkungen von Epinephrin verstärken können
  • Bei Epilepsie aufgrund der krampfauslösenden Wirkung von Lokalanästhetika sehr vorsichtig anwenden
  • Bei Plasma-Cholinesterase-Mangel nachfolgende Injektionen mit Vorsicht durchführen und Dosierung herabsetzen
  • Bei Nierenerkrankungen die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei schweren Lebererkrankungen vorsichtig anwenden
  • Bei Myasthenia gravis unter Behandlung mit Acetylcholinesterasehemmern die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei akuter Porphyrie nur anwenden, wenn keine sicherere Alternative zur Verfügung steht; bei allen Patienten mit Porphyrie geeignete Vorsichtsmaßnahmen treffen
  • Bei begleitender Behandlung mit halogenhaltigen Inhalationsnarkotika die niedrigste für eine wirksame Anästhesie ausreichende Dosis anwenden
  • Bei Behandlung mit Thrombozytenaggregationshemmern oder Antikoagulanzien sowie bei Gerinnungsstörungen aufgrund des erhöhten Blutungsrisikos vorsichtig anwenden
  • Bei älteren Patienten insbesondere nach wiederholter Anwendung mögliche erhöhte Plasmaspiegel berücksichtigen, engmaschig überwachen und die niedrigste wirksame Dosis anwenden
  • Bei kardiovaskulären Erkrankungen, zerebralen Durchblutungsstörungen oder Schlaganfällen in der Vorgeschichte, unkontrolliertem Diabetes, Thyreotoxikose, Phäochromozytom oder Anfälligkeit für ein akutes Engwinkelglaukom aufgrund des geringeren Epinephringehalts die Anwendung von Septanest mit Epinephrin 1:200.000 anstelle von 1:100.000 erwägen
  • Nach einem Schlaganfall wird empfohlen, die zahnärztliche Behandlung mit Articain und Epinephrin aufgrund des erhöhten Risikos wiederkehrender Schlaganfälle um sechs Monate zu verschieben
  • Bei Hypoxie, Hyperkaliämie und metabolischer Azidose Dosis reduzieren
  • Epinephrin hemmt den Blutfluss im Zahnfleisch und kann lokale Gewebenekrosen verursachen
  • Bei Injektion in entzündete oder infizierte Bereiche kann die lokalanästhetische Wirkung beeinträchtigt werden
  • Aufgrund der Gefahr von Bissverletzungen insbesondere bei Kindern Kaugummikauen und Essen vermeiden, bis das normale Gefühl wiederhergestellt ist
  • Natriummetabisulfit kann selten schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und Bronchospasmen hervorrufen
  • Enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Patrone und ist damit nahezu natriumfrei
  • Bei Gefahr einer allergischen Reaktion ein anderes Anästhetikum wählen
  • Vor der Injektion Aspirationsprobe durchführen, um das Risiko einer versehentlichen intravaskulären Injektion zu reduzieren
  • Bei Stromschlaggefühl oder besonders schmerzhafter Injektion Nadel etwas zurückziehen, um eine intraneurale Injektion und Nervenverletzungen zu vermeiden

Verkaufsabgrenzung:

  • Verschreibungspflichtig

Pharmazeutischer Unternehmer:

Septodont GmbH, Felix-Wankel-Str. 9, D-53859 Niederkassel

Stand der Fachinformation:

  • Dezember 2022

Weitere Informationen sind der vollständigen Fachinformation zu entnehmen. Bei Fragen oder Unsicherheiten ist die aktuelle Fachinformation maßgeblich.

 

 

Lieferumfang

50 x 1,7 ml Patronen

Produkteigenschaften

Artikelnummer
216717
Hersteller
Septodont
Produktgruppe
Anästhetika

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